Über 13.000 Teilnehmende, mehr als 4.500 Hosted Buyer, knapp 3.000 ausstellende Unternehmen und ein Rekord von 73.000 vorab vereinbarten Terminen. Zahlen, die eines deutlich machen — das Bedürfnis nach echter Begegnung ist ungebrochen.
Was uns geblieben ist: Das Leitthema „Design Matters" war kein Kongressslogan. Es war Programm. Die Messe selbst wurde zur Versuchsanordnung — Raumkonzepte, Wegeleitung, Zonenlogik, alles durchdacht gestaltet.
Besonders aufgefallen ist uns das Thema Neuroinklusion. Rückzugsräume mit durchdachter Akustik und Lichtsteuerung, Orientierungssysteme, die Orientierungsstress aktiv reduzieren, bewusste Trennung zwischen lautem Networking und ruhigen Zonen — gedacht für 15 bis 20 Prozent der Menschen, die neurodivergent sind. Kein Trend, kein Accessoire, sondern ein Gestaltungsprinzip, das einlädt. Wir nehmen das mit.
Außerdem unausweichlich: KI bringt eine ohnehin schnelllebige Branche zum Glühen. Eine Aussage vom Podium, die wir aktuell immer wieder erleben — sinngemäß: In einer Zeit, in der KI-generierter Content das Netz flutet, gewinnt das Gespräch unter Menschen an Wert. Business Events sind von Natur aus offen, direkt, menschlich. Genau das, was digitale Räume gerade nicht mehr zuverlässig liefern. Dabei geht es vielen Unternehmen aktuell gerade darum: Zuverlässigkeit, Stabilität und Vertrauen schaffen, ganz persönlich.
Großer Dank an das IMEX-Team für eine Ausgabe, bei der das Format selbst eine Aussage gemacht hat.
Bildquelle: Homepage IMEX


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