Der Juni ist Pride Month. Bei uns war er Anlass, einmal ganz konkret durch die eigene Event-Praxis zu gehen. Hier kommen fünf konkrete Tipps für mehr Diversität bei der Eventplanung:
- Line-up früh denken. Wer am Ende auf der Bühne steht, entscheidet sich im Briefing – nicht erst in der Programmplanung kurz vor dem Event.
- Location mit Weitblick wählen. Genderneutrale Sanitärbereiche, stufenloser Zugang, eine ruhige Rückzugsfläche – das klärt sich beim Scouting, nicht erst vor Ort.
- Sprache briefen, nicht nur das Programm. Eine Stunde mit den Moderator:innen reicht oft, um aus einer Standardansage ein herzliches Willkommen für alle zu machen.
- Catering von Anfang an mitdenken. Halal, koscher, vegan, allergenfrei – als Teil der ersten Bestellung, nicht als Extralösung am Rand.
- Diversity-Check ins Debriefing aufnehmen. Wen haben wir mit dem Programm erreicht, wen nicht? Die Frage gehört so selbstverständlich dazu wie die, ob der Zeitplan gehalten hat.
Was sich ändert: die Selbstverständlichkeit, mit der diese Punkte abgefragt werden. Was bleibt: Live-Kommunikation trägt nur, wenn sich wirklich alle eingeladen fühlen.
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