Der erste Nachmittag gehörte der Puente Colgante, der schwebenden Brücke über der Mündung des Nervión und UNESCO-Weltkulturerbe: Aperitif auf der unteren Terrasse, Platz für bis zu 60 Gäste, dann eine Bootsfahrt zurück nach Bilbao mit wechselnden Blicken auf Fluss und Stadt. Kurz vor dem Check-in noch ein Abstecher in den Frontón, eine traditionelle baskische Sporthalle: Regeln, Ausrüstung, ein Spiel zwischen Profis – und am Ende bei einer Runde Pelota Vasca den Schläger selbst in der Hand. Untergebracht waren wir im The Artist Grand Hotel of Art: fünf Sterne, 145 Zimmer, direkt gegenüber dem Guggenheim, mit Dachterrasse und Blick auf die Titanwellen. Kompakter und mehr im Boutique-Stil: das Hotel Miró.
Tag zwei führte raus ins Grüne: die Txakoli-Bodega Berroja zwischen Weinbergen, anschließend Azurmendi, ein Bau aus Glas und Holz mit international ausgezeichneter Küche und bis zu 800 Plätzen im Cocktailformat. Mittags Pintxos im Mercado de la Ribera, der Markthalle der Altstadt. Nachmittags eine Fahrradtour durch Bilbaos Street-Art-Szene. Abends sind wir im Nerua, dem Restaurant im Innern des Guggenheim-Museums: ein Michelin-Stern, ein Saal für 60 Personen, Architektur und Gastronomie unter einem Dach.
Der letzte Vormittag galt dem Museum selbst: Gehrys Bau von innen, zu dieser Stunde fast privat, mit einem Atrium, das in Galadinner-Bestuhlung bis zu 400 Gästen Platz bietet. Zum Abschluss ein traditionelles Mittagessen im Aspaldiko, einem baskischen Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert nahe dem Flughafen, mit Tänzern und einer Küche, die von musealer Stille weit entfernt war. Dann ging es zurück nach München.
Was uns geblieben ist: die Bandbreite. Auf vergleichsweise kompaktem Stadtgebiet liegen viele bunte Programmpunkte beieinander. Eine Stadt, die für die kleine Forum-Gruppe genauso funktioniert wie für die große Incentive-Gala.
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